[Review] Soaparella Deocreme



Als vor einiger Zeit die Berichte über negative Auswirkungen von Aluminium in Kosmetik, vor allem aber in Deos bzw. sogenannten Antitranspirants, aufkamen entschied ich mich dazu auf aluminiumfreie Deos zu wechseln. Die Suche nach einem wirksamen Deo ohne Aluminium gestaltete sich allerdings schwieriger als gedacht. Den Anfang machten die Deocremes von Wolkenseifen, weil alle so begeistert davon waren. Leider versagte die Deocreme bei mir und ich kehrte schweren Herzens wieder zu Alu-Deos zurück. Dem folgten noch einige Versuche mit Naturkosmetik-Deos, die allerdings auch alle nicht so recht wirken wollten.

…und dann kam Soaparella mit ihren Deocremes um die Ecke. Noch bevor die Deos endgültig in den Shop kamen, schickte mir die liebe Martina einige Vorab-Proben zum Testen. Ich war begeistert. Dass ich seit diesem Zeitpunkt treue Soaparella-Kundin bin muss ich wohl nicht extra erwähnen ;)

Nachdem ich die Deocreme nun schon mehrmals nachgekauft und auch meine Eltern erfolgreich angefixt habe, möchte ich sie heute auch euch vorstellen. Momentan bei mir in Benutzung sind die Sorten „Frangipani“ und „Carena“.

Inhalt: 15 g | 30 g | 60 g
Preis: 3,00 € | 4,80 € | 7,20 €
Die Preise können bei den unterschiedlichen Sorten minimal variieren, da manche der benutzten Parfümöle einfach etwas teurer sind.

Inhaltsstoffe: Mangobutter, Natron, Zinkoxid, Arganöl, Stärke, Avocadoöl, D-Panthenol, Parfüm

Konsistenz & Duft

Wie der Name schon sagt, ist die Konsistenz eher cremig. Das variiert von Charge zu Charge etwas - mal sind die Cremes etwas fester (vor allem im Sommer, damit sie beim Versand nicht davonlaufen), mal etwas weicher. Insgesamt ist die Konsistenz aber sehr angenehm und die Creme lässt sich gut verteilen.

Der Duft ist natürlich von der Sorte abhängig.
Carena ist ein sauberer, cremiger Duft - vergleichbar mit der berühmten Creme in der blauen Dose. Damit ist der Duft universell einsetzbar, ich finde ihn sowohl für den Sommer als auch für den Winter passend.
Frangipani kann ich schlecht beschreiben. Im Shop wird er als "karibischer Blütenduft" beschrieben. Für meine Nase riecht es blumig-süß, eher ein Duft für den Sommer.

Die Anwendung

Natürlich muss man sich an die Konsistenz und die Anwendung der Deocreme erst einmal gewöhnen. Man kann sie nicht einfach aufsprühen oder mit einem Roll-On auftragen. Nein, man muss hier tatsächlich die Finger benutzen. Das ist unhygienisch? Nö. Erstens duscht man ja idealerweise vor der Benutzung und zweitens muss man ja nicht mit dem Finger in das Deo reinpatschen. Es gibt da super praktische Plastikspatel, mit denen man das Produkt entnehmen kann. Ich empfehle das auch wirklich, weil man sonst gerne mal was davon unter dem Fingernagel hängen hat.

Benötigt wird ca. 1 Fingerspitze voll Creme pro Achsel. Zu viel sollte man nicht benutzen, da das enthaltene Natron und Zink sonst die Haut reizen können. Am Anfang habe ich regelmäßig zu viel benutzt, meine Achseln waren immer sehr weiß. So sollte das natürlich nicht sein. Im Idealfall weißelt die Creme nur beim Auftrag etwas, zieht dann aber recht schnell ein und man sieht sie nicht mehr. Mir passiert es auch heute noch, dass ich zu viel erwische, aber wenn das nicht täglich vorkommt, ist das auch kein Problem.

Noch ein kleiner Tipp: Wenn ihr Probleme habt die Creme zu verteilen, versucht mal sie auf die noch leicht feuchte Haut aufzutragen. Das flutscht besser und man braucht noch etwas weniger Produkt als sowieso schon.

Nach dem Auftrag Hände waschen nicht vergessen, sonst hinterlässt man überall weiße Fingerdatscher ;)

Die Wirkung

Eines vorweg: die Deocreme verhindert das Schwitzen nicht! Sie hält nur die Bakterien, die den fiesen Schweißgeruch erzeugen, in Schach. Wer das Schwitzen verhindern möchte, der muss eben weiterhin auf Alu-Deos zurückgreifen.

Ihren Job, also den Geruch abhalten, macht die Deocreme aber sehr gut! Bei mir kommt es allerdings drauf an, welche Sorte ich benutze. Manche vertragen sich scheinbar mit meiner Körperchemie nicht und ich rieche dann abends doch etwas nach Schweiß.

Carena und Frangipani funktionieren bei mir aber super, wobei Carena noch besser wirkt als Frangipani, weshalb ich Frangipani hauptsächlich an kälteren Tage benutze.

Auch den Härtetest mit Temperaturen jenseits der 30°C (und sogar fast 38°C in den Räumen der FH - das heißt Schwitzen vom Feinsten, während man versucht sich auf Sozialrecht und Co. zu konzentrieren *ächz*) hat die Deocreme Carena mit Bravour gemeistert. Abends, bevor ich nochmal unter die Dusche gehüpft bin, habe ich das natürlich überprüft - sowohl mein T-Shirt als auch meine Achseln rochen noch nach Carena. Verrückt. Und das obwohl ich tagsüber wirklich - entschuldigt die Wortwahl - geschwitzt habe wie Sau. Ich muss allerdings ehrlich zugeben, dass mir die riesigen nassen Flecken unter meinen Achseln sehr unangenehm waren. Für die extrem heißen Tage habe ich mir also doch wieder ein Antitranspirant gekauft...

Mein Fazit

Ich liebe diese Deocremes!
Die Konsistenz gefällt mir von allen Deocremes, die ich bisher getestet habe, am besten und auch die Wirkung war noch bei keiner besser als hier.

Dass ich während der Hitze auf Antitranspirant gewechselt habe, hat wirklich nichts damit zu tun, dass die Deocreme schlecht ist. Aber sie verhindert halt das Schwitzen nicht, was mich gestört hat. Das macht aber gar nichts, denn so krass heiß ist es ja zum Glück immer nur ein paar Tage, sodass ich da bedenklos mal kurzzeitig auf Antitranspirant umsteigen kann.
Das Deo meiner Wahl wird aber auf lange Sicht definitiv die Deocreme von Soaparella sein.

Kommentare:

  1. Klingt interessant :) tolle Review!

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  2. Genau die beiden Deos von Soaparella hab ich auch und finde die ebenfalls richtig super!!!

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